Sr. Zita (Rosa) Nußbaumer CS

Wie die Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis berichtet, ist unsere langjährige Pfarrschwester Zita am 27. Oktober 2016 verstorben:
Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwester Sr. Zita (Rosa) Nußbaumer
Sr. Zita wurde als fünftes Kind am 23. Jänner 1933 in Hafling/Südtirol geboren. Sie musste schon sehr kircheSr. Zita (Rosa) Nußbaumer CS
(23. 1. 1933 - 27. 10. 2016)
Foto: www.cs-schwestern.at
jung zu einem Bauern in den Dienst gehen und daheim im Haushalt mithelfen, sodass sie keinen Schulabschluss machen konnte. Mit viel Freude engagierte sie sich in der Jungschar- und Jugendarbeit. Auf der Suche nach ihrem Weg lernte sie die Caritas Socialis und die Schwestern der Congregatio Jesu (damals „Englische Fräulein”) kennen. In der Zeit ihrer Entscheidungsfindung wurde sie vom Priester Adolph Werth geistlich begleitet. Sie spürte in sich immer stärker die Sehnsucht, Jesus in der Caritas Socialis nachzufolgen. Ihr Wunsch war es, „die Liebe Christi in viele Menschenseelen hineintragen zu dürfen.”
Nach der 1. Lebensweihe im Jahr 1956 arbeitete Sr. Zita im Altersheim in Klosterneuburg, danach war sie von 1958 bis 1960 in der Bahnhofsmission in Graz eingesetzt. Anschließend kehrte sie bis 1965 in ihre Heimat Südtirol zurück, wo sie in Bozen im Mädchenheim tätig war. Es folgten zwei Jahre in der Kinderabteilung des Mutter Kind Heimes in Wien-Hütteldorf und vier weitere Jahre in der Heilanstalt für „Venerisch Erkrankte” in Klosterneuburg. 1971 kam sie in die Pfarre Neustift am Walde in Wien, wo sie 21 Jahre als Pfarrschwester ihre Wirkungsstätte hatte. 1992 übersiedelte sie ins Hildegardishaus nach Wien-Kalksburg. Bis 2002 half sie am Empfang mit, danach übernahm sie, bis sie in den letzten Jahren ganz bettlägerig wurde, noch verschiedene kleinere Dienste.
Sr. Zita engagierte sich in ihren aktiven Jahren mit viel Freude für andere Menschen. Als Pfarrschwester in Neustift am Walde blühte sie sehr auf, viele Talente in ihr konnten entfaltet werden. Sr. Zita war eine sehr eigenständige Persönlichkeit. Sie durchlebte auch schwierige Zeiten, die für sie zu einem Tor wurden, mehr in die Beziehung zu Jesus Christus hineinzuwachsen. In den langen Jahren ihrer Krankheit wartete sie sehnsuchtsvoll auf Gott. Jetzt ist Sr. Zita an ihrem Ziel angelangt und hat das Glück, IHN, den sie ihr Leben lang gesucht hat, zu schauen.

(Quelle: Caritas Socialis)

Mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen ist Schwester Zita vielen Menschen in unserer Pfarre in guter und dankbarer Erinnerung.



Sr. Zita 1974 bei einer Taufe mit Pfarrer Dr. Bruno Schüch †, Foto: privat


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